Paolo Simoncelli über seinen Sohn

© http://www.flickr.com/photos/silverstonecircuit/
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" Marco war eine sehr spezielle Person und vielleicht haben die Leute verstanden, wie er war. "

 

"Wenn er es schwören müsste, dann war er so. In erster Linie war er ehrlich, er war echt. Außerdem war er ein Kämpfer. Vielleicht ist er deshalb gestorben. Er hat das Motorrad zum Leben erweckt. Am vergangenen Sonntag wollte er gewinnen. Er war wieder der Marco, den wir zu Saisonbeginn gesehen haben. Er wusste was er tun musste, er wusste alles."


"Marco war immer für die Journalisten da, aber auch für alle anderen Menschen, die ihn beim Essen gestört haben. Er hat mich immer geschimpft, wenn ich mich darüber geärgert habe. So war er. Marco wurde nie schlecht beurteilt, er wurde nach dem beurteilt, wie er war und wie er sich präsentiert hat. Ich habe ihn geliebt und er hat mich geliebt. Marco war großartig. Es ist so schade."


"Er brauchte alles um sich herum, damit es funktionierte. Er brauchte Aligi Deganello, seinen Guru und Chefmechaniker, sein Team, seinen Vater - der ihn manchmal verärgert hat, wie er oft sagte. Vor dem Start haben wir uns immer die Hände geschüttelt und uns umarmt. Wir hatten das am Sonntag auch gemacht. Ich schätze, ich habe irgendetwas falsch gemacht, weil es nicht so wie immer gelaufen ist."


"Er hat all die simplen Dinge genossen, die er hatte. Er liebte sein Haus, seinen Hund, die Wiese.


"Man konnte nichts mehr tun. In diesem Fall hätte sich nichts geändert. Ansonsten ist vielleicht mehr Aufmerksamkeit nötig, aber die Leute geben ihr Bestes", spricht Paolo die Sicherheitsvorkehrungen an. "In unserem Fall ist Marco beim Zusammenstoß gestorben. Man sagt, dass Gott die Besten um sich im Himmel versammelt. Ich weiß es nicht. Ich wünsche mir, dass es so ist."


< Quelle http://www.sport1.de >